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Hauptaktivitäten

Von der Studie zur Praxis

Die Aktivitäten von eBRIDGE lassen sich in vier Ebenen gliedern:

  • Marktanalyse
  • Implementierung
  • Bewertung
  • Veröffentlichung

Marktanalyse

In den von eBRIDGE ausgewählten Regionen werden wir die gegenwärtige Situation, die Rahmenbedingungen und die Trends in Bezug auf Elektromobilität analysieren. Dazu gehören industrielle Parameter, der aktuelle Entwicklungsstand der Elektromobilität, rechtliche und politische Rahmenbedingungen, Informationen zum Mobilitätsverhalten usw. Die Analyse wird auf Grundlage verschiedenster Quellen (vorliegende Studien staatlicher oder privater Quellen, nationale und europäische Statistiken, Best Practice, Experten) durchgeführt. Des Weiteren werden die Vorteile, Hindernisse und die entscheidenden Herausforderungen für die Integration elektrischer Fahrzeuge in Fuhrparks identifiziert.

Basierend auf diesen Ergebnissen wird die zukünftige Marktentwicklung für Elektromobilität, insbesondere für Flotten, eingeschätzt. Die Einbeziehung des lokalen Kontexts und der Marktanalyse werden im Projektverlauf dabei helfen, Entwicklungen konkret zu beurteilen und Aussagen zur Übertragbarkeit zu ermöglichen.

Implementierung

In Berlin (Deutschland), einigen österreichischen Gemeinden, Vigo und Valencia (Spanien), Mailand (Italien), Carmarthenshire (Großbritannien) und Lissabon (Portugal) werden wir über die Projektlaufzeit unterschiedliche Fallstudien begleiten. Diese befassen sich mit Fragen der Performance von elektrischen Fuhrparks, ihrer Marktfähigkeit in Hinblick auf den operativen Betrieb und der Einstellung von Nutzern gegenüber Elektrofahrzeugen.

Die eBRIDGE-Fallstudien befassen sich mit spezifischen lokalen Barrieren und mit Herausforderungen bei existierenden e-Flotten. Das heißt, wir entwickeln Nutzungskonzepte und optimieren die Angebote. Das Monitoring sowie die Bewertung der Angebote stellen eine hohe Qualität sicher. Unsere Kommunikationsaktivitäten zielen auf bestehende und potenzielle Nutzer ab. Die gewonnenen Ergebnisse werden als Basis für optimierte Geschäftsmodelle dienen, welche sowohl die Infrastruktur (hauptsächlich Ladepunkte, aber auch beispielsweise Carsharing-Stationen), als auch den CO2-Fußabdruck der Fuhrparks sowie relevante technologische Aspekte und lokale politische Rahmenbedingungen mit einbeziehen.

Bewertung

Wir werden sowohl kurzfristige Auswirkungen während des Projektes, als auch potenzielle langfristige Auswirkungen analysieren, welche sich erst nach Beendigung des Projektes einstellen. Das Potenzial bezüglich der grundsätzlichen Machbarkeit, der Übertragbarkeit und der Skalierbarkeit wird anhand von Szenarien bewertet

Die einzelnen Schritte dieser Bewertung verfolgen insbesondere folgende Ziele:

  • Erkenntnisse über die Wahrnehmung von e-Flotten und Angebotsmodellen durch tatsächliche und potenzielle Nutzer.
  • Erkenntnisse darüber, welche Vorbehalte und Motivationen (potenzielle) Anwender bei Ihrer Entscheidung für oder gegen Elektromobilität beeinflussen.
  • Bewertung von Verhaltensänderungen (inklusive Annahme und Nutzung von Elektrofahrzeugen), die durch eBRIDGE induziert werden.
  • Messung von kurz- und langfristigen Auswirkungen (ökonomischer, ökologischer und sozialer Art) der eBRIDGE-Fallstudien.
  • Entwicklung von Szenarien zur Bewertung von maßgeschneiderten e-Mobilitätsprogrammen, welche eine Relevanz für regionale, kommunale und europäische Zielsetzungen haben.

Veröffentlichung

In einem ersten Schritt werden relevante Akteure über die Ziele und Aktivitäten von eBRIDGE informiert. Erreicht werden sollen neben den Nutzern in den Fallstudien insbesondere Zielgruppen wie Flottenbetreiber, Industrie, Stadtplaner, Verkehrsexperten, Wissenschaftler und Verbände.

In einem nächsten Schritt wird eine Vielzahl von Kanälen für einen breiten und regelmäßigen Informationsaustausch etabliert. Dies sind in erster Linie die Internetseite des Projektes, soziale Netzwerke, Blogs und Newsgroups sowie lokale und nationale Veranstaltungen, Workshops und Konferenzen.

Erklärtes Ziel von eBRIDGE ist es zudem, auf bestehende Netzwerke für nachhaltige Mobilität, Stadtentwicklung, Elektrofahrzeuge oder Energiefragen aufzubauen und so Projektergebnisse breit zu kommunizieren.

Abschließend wird über die Bereitstellung zentraler Ergebnisse in Form von Leitfäden (eBRIDGE Start Up Kit) dazu angeregt, die entwickelten und erprobten Lösungen auch auf andere Städte und Regionen zu übertragen.

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