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Einleitung

eBRIDGE - Urban Mobility 2020: Die Elektrifizierung von Flotten in europäischen Städten

Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis und Motor für die wirtschaftliche Entwicklung. In den Europas Städten müssen täglich unzählige Menschen und Güter befördert werden, sowohl innerhalb der Stadtgrenzen als auch in der Peripherie. Dies macht das Leben in Städten aufregend und zugleich anstrengend. Staus, schlechte Luft, Lärm sowie häufige Verspätungen gehören zum Alltag vieler Stadtbewohner, beeinträchtigen deren Lebensqualität und verursachen hohe Kosten. Wir von eBRIDGE glauben, dass es bessere Möglichkeiten gibt, sich in städtischen Regionen fortzubewegen- diese Möglichkeiten nennen wir Urban Mobility 2020.

eBRIDGE ist ein von der EU teilfinanziertes Projekt zur Förderung elektrisch betriebener Fahrzeugflotten in europäischen Städten und hat eine Laufzeit von 3 Jahren (April 2013 bis März 2016). Wir verfolgen das Ziel, Mobilität mithilfe von Innovationen und neuen Technologien sauberer, effizienter und nachhaltiger zu machen.
Innerhalb des Projekts untersuchen wir Alternativen zu unserem derzeitigen Mobilitätsverhalten. Wir prüfen, ob Elektromobilität eine praktikable Alternative ist, die die Städte lebenswerter macht und den Menschen verlässliche, bezahlbare und qualitativ hochwertige Mobilitätsangebote bietet.

Worum geht es bei eBRIDGE?

Auch wenn elektrisch betriebene Fahrzeuge allen Anforderungen genügen, um in naher Zukunft ganz selbstverständlich zum städtischen Verkehrssystem zu gehören - sie sind sauber, effizient, leise und verursachen niedrige laufende Kosten - stehen der Verbreitung in großem Maßstab weiterhin Hindernisse im Wege. Dazu gehören vor allem die geringe Nutzerakzeptanz sowie die hohen Anschaffungskosten im Vergleich zu herkömmlichen Autos.
Durch die Umsetzung politischer Maßnahmen wie der Anhebung des Anteils erneuerbarer Energien und der Realisierung innovativer Verkehrskonzepte, können Elektrofahrzeuge einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität leisten. Die Partner von eBRIDGE wollen zeigen, dass der Einsatz von elektrischen Fahrzeugen in betrieblichen und privaten Fuhrparks wirtschaftlich möglich ist.
Wir möchten städtische Flotten elektrifizieren und sowohl Autofahrer als auch Flottenbetreiber aus der Privatwirtschaft und aus öffentlichen Einrichtungen gezielt ansprechen und unterstützen und so für elektrische Mobilität begeistern.
Sieben Teststädte und Regionen starten unter unterschiedlichsten Voraussetzungen und gewährleisten so vielseitige Ergebnisse und Erkenntnisse.
In Berlin, Mailand, Lissabon, Vigo, Valencia (in Zusammenarbeit mit Palma de Mallorca), in verschiedenen österreichischen Gemeinden sowie in Carmarthenshire werden Pilotprojekte umgesetzt bei denen Strategien zur Optimierung des operativen Flottenbetriebs entwickelt, Lösungen zur Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit umgesetzt und neuartige Flottenangebote erprobt werden. Zusätzlich wird über eine Vielzahl von Kommunikationsmaßnahmen ein Bewusstsein für die Vorteile der Elektromobilität und der konkreten Flottenangebote geschaffen.

Das Team

Das eBRIDGE-Team besteht aus 13 Partnern aus Österreich, Spanien, Italien, Portugal, Großbritannien und Deutschland. Darunter sind Mobilitätsbetreiber, Gemeinden, Wissenschaftler, Interessenverbände, Planer und Techniker. Eine breite Expertise und die Verbreitung der Ergebnisse auf verschiedenen Ebenen sind so sichergestellt.

Die Ergebnisse

Die Ergebnisse des eBRIDGE-Projekts sollen unterschiedlichste Akteure aktiv unterstützen. In Pilotprojekten werden Erfahrungen gesammelt. Diese Projekte dienen als Vorbilder und beeinflussen die Einstellung gegenüber E-Mobilität positiv. Für Interessierte werden Publikationen, Workshops und diverse Materialien bereitgestellt. Konkrete Ergebnisse sind:

  • eBRIDGE Start Up Kit: Leitfaden zur Unterstützung von Akteuren bei der Implementierung und Optimierung von elektrischen Fuhrparks.
  • Schaffung eines positiven Klimas bei Entscheidungsträgern in Unternehmen, Gemeinden, Verbänden usw. gegenüber der Einführung von E-Fahrzeugen in den eigenen Fuhrparks.
  • Verbesserung der allgemeinen Einstellung gegenüber Elektromobilität. Potenzielle Nutzer sollen allgemein und unabhängig vom Zweck ihrer Reise eine positive Einstellung zur Nutzung von Elektromobilität entwickeln und dadurch diese neuartigen Mobilitätsangebote in ihre täglichen Mobilitätsentscheidungen einbeziehen.
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